Hauptursache für die bisherige Steigerung ist die dezentrale Nutzung von Umweltwärme via Wärmepumpen. Zentral hat der Anteil der Erneuerbaren Energien in der Fernwärme durch großflächige Solarthermieanlagen und Power-to-Heat (Nutzung von überschüssigem Strom aus Solar- oder Winderzeugung zur Umwandlung in Wärme) leicht zugenommen.
Die aktuellen Planungen zum Umbau der Fernwärmeerzeugung sollen zu einer Erhöhung des Anteils Erneuerbarer Fernwärme auf mindestens 30% bis 2030 und auf 80% bis 2040 führen, was den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Seit 2025 ist eine Geothermieanlage in der Heinrich-Mann-Alle im Betrieb und weitere sind in Planung.
https://klima-monitor.potsdam.de/indicators/3191
Für die dezentrale Wärmeversorgung geht die Kommunale Wärmeplanung von nahezu 100%iger Erneurbarer Versorgung für Neubauen und Sanierungen aus, da hybride oder grüngasbetriebene Heizungen voraussichtlich unwirtschaftlich sein werden.